Kostenloser visueller Ablaufplan für die Therapie: Interaktiver Planer + Schritt-für-Schritt-Anleitung

Elaine Wiener (Ergotherapeutin) & Oli Cheadle (Logopäde)
Innovation

Visueller Ablaufplan

Erstellen Sie direkt unten einen individuellen visuellen Ablaufplan. Wählen Sie Bilder aus, ordnen Sie die einzelnen Schritte an, bearbeiten Sie Beschriftungen und Zeitangaben und speichern Sie den fertigen Ablaufplan anschließend als PDF oder JPEG.

Leitfaden für Therapeuten:

Einführung

Visuelle Ablaufpläne gehören zu den am besten wissenschaftlich belegten Hilfsmitteln für Therapeuten, die mit Kindern und Erwachsenen arbeiten, die von Vorhersehbarkeit und visueller Unterstützung profitieren. Ob Sie Klienten mit Autismus-Spektrum-Störung, ADHS, Ängsten oder erworbenen neurologischen Erkrankungen begleiten: Visuelle Ablaufpläne können Unsicherheiten reduzieren, die Selbstständigkeit fördern und die Selbstregulation unterstützen.

Mit dem visuellen Ablaufplan-Generator können Sie schnell und unkompliziert individuelle Ablaufpläne mithilfe einer umfangreichen Sammlung bildgestützter Begriffe erstellen – ganz ohne Kenntnisse im Grafikdesign.

Was Sie in diesem Leitfaden erfahren:

  • Was visuelle Ablaufpläne sind und warum sie funktionieren
  • Wie der visuelle Ablaufplan-Generator die Erstellung von Ablaufplänen unterstützt
  • Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Screenshots
  • Zwei direkt einsetzbare Beispielpläne mit klinischer Begründung
  • Tipps zur individuellen Anpassung, zum Drucken und zum Teilen mit Familien

1. Was sind visuelle Ablaufpläne?

Ein visueller Ablaufplan ist eine Abfolge von Bildern, Symbolen oder Wörtern, die die einzelnen Schritte einer Routine in der richtigen Reihenfolge darstellen. Anstatt sich ausschließlich auf mündliche Anweisungen oder das eigene Gedächtnis verlassen zu müssen, können Klienten anhand des Plans erkennen, was gerade passiert, was als Nächstes kommt und wann die Routine abgeschlossen ist.

Warum funktionieren sie?

Visuelle Informationen können häufig leichter verarbeitet werden als rein sprachliche Informationen – insbesondere von Klienten mit Autismus, Kommunikationsschwierigkeiten, Herausforderungen im Bereich der exekutiven Funktionen oder Ängsten. Zu den wichtigsten wissenschaftlich belegten Vorteilen gehören:

  • Weniger Ängste und Unsicherheit, da Übergänge und Erwartungen vorhersehbarer werden
  • Mehr Selbstständigkeit: Klienten können einzelne Schritte ohne wiederholte Aufforderungen durch andere Personen durchführen
  • Bessere Mitarbeit bei Routinen
  • Unterstützung des Arbeitsgedächtnisses: Externe visuelle Hinweise entlasten das Gedächtnis
  • Verbesserte Kommunikation für Klienten, denen die Verarbeitung mündlicher Anweisungen schwerfällt

Hinweis zur Evidenz

Visuelle Ablaufpläne werden seit Jahrzehnten durch Forschung aus den Bereichen Autismus und Unterstützte Kommunikation (AAC) gestützt. Im Rahmen des NPDC und AFIRM gelten sie als evidenzbasierte Intervention der Stufe 1 für Autismus.

2. Was ist der visuelle Ablaufplan-Generator?

Der visuelle Ablaufplan-Generator ist ein einfaches, browserbasiertes Tool, mit dem Therapeuten und pädagogische Fachkräfte individuelle visuelle Ablaufpläne mithilfe einer durchsuchbaren Bibliothek mit Bildsymbolen erstellen können. Dank des übersichtlichen Aufbaus lassen sich auch im hektischen Arbeitsalltag innerhalb weniger Minuten klare und professionell gestaltete Ablaufpläne erstellen.

3. Einen visuellen Ablaufplan erstellen: Schritt für Schritt

Sobald Sie mit dem Tool vertraut sind, dauert die Erstellung eines visuellen Ablaufplans in der Regel etwa 10 bis 20 Minuten. Beginnen Sie damit, in der Werkzeugleiste einen passenden Titel einzugeben, beispielsweise „Morgenroutine“. Da dieser beim Exportieren gleichzeitig als Dateiname verwendet wird, können Sie hier auch die Initialen der Klientin oder des Klienten ergänzen.

Überlegen Sie anschließend, welche Schritte der Ablaufplan enthalten soll. In vielen Fällen sind etwa fünf bis zehn Schritte sinnvoll. Zu viele einzelne Schritte können schnell unübersichtlich oder überfordernd wirken, während bei zu wenigen möglicherweise wichtige Übergänge fehlen.

Suchen Sie nun für jeden Schritt ein passendes Bild. Dafür können Sie einen alltäglichen Begriff wie „Zähne putzen“ in das Suchfeld eingeben oder direkt eine der vorhandenen Kategorien auswählen. Viele typische Schritte einer Morgen- oder Abendroutine finden Sie beispielsweise unter „Tagesablauf“ und „Aktivitäten“. Die gewünschten Bilder können Sie einfach anklicken oder per Drag-and-drop in den Ablaufplan ziehen. Am besten fügen Sie sie bereits in der Reihenfolge hinzu, in der die Routine später stattfinden soll. Die Anordnung lässt sich jedoch jederzeit nachträglich verändern.

Bringen Sie die einzelnen Karten anschließend in die gewünschte Reihenfolge. Eine Darstellung von links nach rechts oder von oben nach unten orientiert sich an der gewohnten Leserichtung und ist für viele Nutzer intuitiv. Auch die Beschriftung unter den Bildern können Sie individuell bearbeiten. Passen Sie die verwendeten Begriffe dabei möglichst an den Wortschatz und das Sprachverständnis der jeweiligen Person an.

Bei Bedarf können Sie zusätzlich Uhrzeiten ergänzen, zum Beispiel „7:30 Uhr“. Solche Zeitangaben eignen sich insbesondere für ältere Klienten oder Personen, die sich im Alltag stark an festen Uhrzeiten orientieren. Bei jüngeren Kindern können sie dagegen meist weggelassen werden.

Überprüfen Sie den fertigen Ablauf anschließend noch einmal im Hinblick auf die individuellen Therapieziele. Gegebenenfalls kann ein eindeutiger Abschlussschritt hilfreich sein, der signalisiert, dass die Routine beendet ist. Dafür können Sie beispielsweise ein Bild wie „Stern“, „Gut gemacht“ oder „Feiern“ verwenden.

Zum Schluss speichern Sie den fertigen Ablaufplan als PDF oder JPEG. So können Sie ihn ausdrucken oder digital mit nach Hause geben. Für den regelmäßigen Einsatz bietet es sich an, den Plan auf festerem Papier auszudrucken und zu laminieren. Mit Klettpunkten können einzelne Schritte außerdem nach ihrer Erledigung abgenommen werden. Möchten Sie anschließend einen neuen Ablaufplan erstellen, können Sie den bisherigen Inhalt über „Löschen“ zurücksetzen.

Beispiel: Morgenroutine

Die Morgenroutine gehört zu den häufigsten Einsatzbereichen visueller Ablaufpläne. Ein gut gestalteter Plan kann Konflikte reduzieren, die selbstständige Initiierung einzelner Aufgaben unterstützen und einen strukturierten Start in den Tag ermöglichen.

Wer kann davon profitieren?

  • Kinder und Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung
  • Kinder mit ADHS, denen das Beginnen und strukturierte Durchführen von Aufgaben schwerfällt
  • Klienten mit erworbenen Hirnschädigungen oder kognitiven Schwierigkeiten in den Bereichen Gedächtnis und Planung
  • Ängstliche Kinder, die von Vorhersehbarkeit innerhalb ihrer Morgenroutine profitieren

Empfohlene Suchbegriffe

Für die Erstellung einer visuellen Morgenroutine können Sie beispielsweise nach Begriffen wie „Aufwachen“, „Wecker“, „Toilette“, „Duschen“, „Hände waschen“, „Zähne putzen“, „Anziehen“, „Socken“, „Schuhe“, „Frühstück“, „Wasser trinken“, „Tasche packen“, „Jacke“, „Bus“, „Schule“, „Winken“ oder „Stern“ suchen. Viele dieser Begriffe finden Sie in den Kategorien „Tagesablauf“ und „Aktivitäten“. Für einen eindeutigen Abschluss der Routine eignen sich beispielsweise Bilder wie „Stern“, „Gut gemacht“ oder „Feiern“.

Eine mögliche Morgenroutine beginnt mit dem Aufwachen oder dem Wecker als klarem und gleichbleibendem Startsignal für den Tag. Anschließend kann der Toilettengang folgen. Werden körperliche Bedürfnisse zuerst berücksichtigt, können Unwohlsein und Ablenkungen während der weiteren Routine reduziert werden.

Danach können Duschen oder Gesicht waschen sowie das Zähneputzen eingeplant werden. Warmes Wasser kann die Aktivierung und sensorische Regulation unterstützen. Gleichzeitig sorgt die Zusammenfassung mehrerer Aufgaben im Badezimmer für eine nachvollziehbare und logische Abfolge.

Als nächster Schritt folgt beispielsweise das Anziehen, bevor es zum Frühstück geht. Eine gleichbleibende Reihenfolge kann dabei helfen, die Morgenroutine zunehmend selbstständig durchzuführen. Das Frühstück sorgt für Energie und kann gleichzeitig einen motivierenden Zwischenschritt darstellen.

Im Anschluss kann die Schultasche gepackt werden. Dieser feste Schritt hilft dabei, vergessene Gegenstände und Stress unmittelbar vor dem Verlassen des Hauses zu vermeiden. Das anschließende Anziehen von Schuhen und Jacke signalisiert deutlich, dass es gleich losgeht.

Auch die Verabschiedung kann als eigener Schritt in den Ablauf aufgenommen werden. Ein vertrautes soziales Ritual kann den Übergang von zu Hause zur Schule erleichtern. Ein abschließendes „Geschafft!“ macht schließlich deutlich, dass die Morgenroutine beendet ist, und vermittelt ein Erfolgserlebnis.

Morgenroutine individuell anpassen

Natürlich benötigt nicht jede Person alle zehn Schritte. Für jüngere Kinder oder Personen mit höherem Unterstützungsbedarf können Sie den Ablauf beispielsweise auf fünf oder sechs zentrale Schritte mit größeren Symbolen reduzieren. Bei älteren oder selbstständigeren Klienten können zusätzlich konkrete Uhrzeiten wie „7:45 Uhr: Frühstück“ ergänzt werden. So kann der visuelle Ablaufplan neben der Strukturierung der einzelnen Handlungsschritte auch das Zeitmanagement im Alltag unterstützen.

4. Ablaufpläne drucken und teilen

Tipps zum Drucken

  • Speichern Sie den Ablaufplan als PDF zum Ausdrucken oder als JPEG, wenn Sie ihn in eine E-Mail oder ein Dokument einfügen möchten.
  • Das PDF wird im A4-Format exportiert. Wählen Sie im Druckmenü Ihre gewünschte Papiergröße und „An Seite anpassen“.
  • Drucken Sie den Ablaufplan für eine längere Haltbarkeit auf festem Papier oder Karton mit etwa 200 g/m² oder mehr und laminieren Sie ihn.
  • Nutzen Sie Klettpunkte, damit erledigte Schritte abgenommen werden können.
  • Drucken Sie den Plan in voller Größe als Ablaufstreifen oder verkleinern Sie ihn für handliche Karten.

Ablaufpläne für zu Hause

Ein besonders sinnvoller Einsatz des visuellen Ablaufplan-Generators besteht darin, Familien dabei zu unterstützen, die Nutzung des Ablaufplans zu Hause fortzuführen:

  • Speichern Sie den fertigen Ablaufplan über die Speicheroptionen als PDF oder JPEG.
  • Versenden Sie ihn über Ihre sichere Kommunikationsplattform oder per E-Mail.
  • Fügen Sie eine kurze Anleitung für die Eltern bzw. Bezugspersonen hinzu.
  • Fragen Sie in der nächsten Therapiesitzung nach, wie die Umsetzung funktioniert hat, und besprechen Sie mögliche Schwierigkeiten.

Beispiel für eine Nachricht an Eltern oder Bezugspersonen

Liebe Familie [Name],

im Anhang finden Sie den visuellen Ablaufplan von [Name des Kindes] für die [Morgenroutine / Abendroutine]. Drucken Sie ihn aus und bringen Sie ihn an einem gut sichtbaren Ort an, beispielsweise am Badezimmerspiegel, am Kühlschrank oder an der Zimmertür.

So können Sie den Ablaufplan verwenden:

Zeigen Sie morgens bzw. abends gemeinsam auf das erste Bild.

Wenn [Name des Kindes] einen Schritt erledigt hat, markieren Sie diesen oder zeigen Sie gemeinsam auf den nächsten Schritt.

Feiern Sie gemeinsam, wenn Sie bei „Geschafft!“ angekommen sind.

Regelmäßigkeit ist wichtiger als Perfektion. Bringen Sie Fragen gerne zur nächsten Therapiesitzung mit.

Herzliche Grüße
[Name der Therapeutin / des Therapeuten]

5. Ablaufpläne an unterschiedliche Klienten anpassen

Visuelle Ablaufpläne lassen sich flexibel an das Alter, den Unterstützungsbedarf und die individuellen Fähigkeiten der Klienten anpassen. Dabei können sowohl die Anzahl der Schritte als auch die Darstellung, Beschriftung und zusätzliche Zeitangaben verändert werden.

Für jüngere Kinder zwischen drei und fünf Jahren eignet sich beispielsweise das Layout „Zuerst / Dann“ mit wenigen Schritten und einfachen oder ganz ohne Beschriftungen. Farbige und gut erkennbare Bilder erleichtern die Orientierung. Insgesamt kann es sinnvoll sein, den Ablauf zunächst auf etwa vier bis sechs Schritte zu begrenzen.

Bei Klienten mit Autismus und höherem Unterstützungsbedarf sollten möglichst eindeutige und konkrete Symbole verwendet und nur wenige Schritte gleichzeitig dargestellt werden. Mit dem Layout „Zuerst / Dann“ können Sie sich beispielsweise auf den aktuellen und den unmittelbar folgenden Schritt konzentrieren. Zusätzlich kann ein ausgedruckter Plan mit abnehmbaren Klettkarten hilfreich sein.

Klienten mit Autismus und geringerem Unterstützungsbedarf können dagegen von zusätzlichen schriftlichen Beschriftungen und konkreten Uhrzeiten profitieren. Beziehen Sie die Klienten nach Möglichkeit aktiv in die Erstellung des Ablaufplans ein. Auch Wahlmöglichkeiten lassen sich integrieren, beispielsweise „Frühstück: Müsli oder Brot“.

Für Klienten mit ADHS empfiehlt es sich, die Ablaufpläne kurz und visuell übersichtlich zu halten. Bei Bedarf können Sie den Plan mit einem Timer kombinieren und einen motivierenden Abschlussschritt einbauen.

Bei Klienten mit Ängsten können Sie zusätzlich einen Schritt zum aktuellen Befinden sowie eine passende Bewältigungsstrategie integrieren. Ein ruhiges Bild kann beispielsweise mit „Tief durchatmen“ oder „Ruhezeit“ beschriftet werden. Achten Sie dabei auf beruhigende und wertschätzende Formulierungen.

Für Klienten mit erworbenen Hirnschädigungen können konkrete Uhrzeiten zusätzliche Orientierung bieten. Verwenden Sie nach Möglichkeit über mehrere Therapiesitzungen hinweg dieselben Symbole und eine gleichbleibende Reihenfolge, um unnötige Veränderungen zu vermeiden.

Bei erwachsenen Klienten bieten sich klare Beschriftungen und eher dezente Symbole an. Eine Schwarz-Weiß-Darstellung kann beispielsweise zurückhaltender wirken. Je nach Klienten und Kontext kann es außerdem passender sein, den visuellen Ablaufplan als „Routineplan“ oder „Tagesplan“ zu bezeichnen.

6. Tipps für eine erfolgreiche Umsetzung

In der Therapie

  • Führen Sie den Ablaufplan in einer ruhigen Situation ein und nicht erst mitten in einem schwierigen Übergang.
  • Gehen Sie zunächst jeden Schritt gemeinsam durch, bevor der Plan selbstständig genutzt wird.
  • Verwenden Sie den Ablaufplan selbst während der Therapie, um seine Nutzung zu demonstrieren.
  • Würdigen Sie auch eine teilweise selbstständige Nutzung – auch sie ist ein Fortschritt.

Zu Hause

  • Beziehen Sie Eltern und andere Bezugspersonen in die Gestaltung ein.
  • Platzieren Sie den Ablaufplan immer an einem gut sichtbaren und gleichbleibenden Ort.
  • Überprüfen Sie regelmäßig, welche Schritte inzwischen automatisiert sind und nicht mehr dargestellt werden müssen.
  • Erinnern Sie Familien daran: Regelmäßigkeit ist wichtiger als Perfektion.

Ablaufplan überprüfen und schrittweise reduzieren

Überprüfen Sie in jeder Therapiesitzung: Nutzt die Klientin oder der Klient den Ablaufplan? Gibt es Schritte, bei denen Schwierigkeiten auftreten?

Mit zunehmender Selbstständigkeit können Sie die Anzahl der dargestellten Schritte reduzieren oder von vollständigen Bildern schrittweise zu einer rein schriftlichen Darstellung übergehen. Das Ziel besteht darin, dass die Routine zunehmend verinnerlicht wird. Der Ablaufplan kann inhaltlich reduziert werden, sobald die externe Unterstützung nicht mehr benötigt wird. Das ist ein Erfolg – denn es zeigt, dass die Unterstützung ihren Zweck erfüllt hat.

Kurzübersicht: Checkliste für den visuellen Ablaufplan-Generator

Nutzen Sie diese Checkliste jedes Mal, wenn Sie einen neuen visuellen Ablaufplan erstellen:

  • Routine und individuelle Bedürfnisse der Klientin oder des Klienten festlegen
  • Einen Titel eingeben, der beispielsweise die Initialen der Klientin oder des Klienten enthält
  • Schritte vor dem Hinzufügen der Bilder in die richtige Reihenfolge bringen
  • Für jeden Schritt die Bildbibliothek durchsuchen oder eine passende Kategorie auswählen
  • Bilder durch Anklicken oder Drag-and-drop zum Ablaufplan hinzufügen
  • Karten in die richtige Reihenfolge bringen
  • Beschriftungen an Wortschatz und Sprachverständnis anpassen
  • Bei Bedarf Zeitangaben ergänzen
  • Layout und Farbmodus auswählen
  • Einen eindeutigen Abschlussschritt ergänzen, z. B. einen Stern
  • Ablauf auf fehlende Übergänge oder uneindeutige Schritte überprüfen
  • Als PDF oder JPEG speichern, auf festem Papier ausdrucken und bei Bedarf laminieren
  • Eine kurze Anleitung für Eltern bzw. Bezugspersonen vorbereiten und den Ablaufplan gemeinsam mit der Klientin oder dem Klienten und den Bezugspersonen einführen
  • In der nächsten Therapiesitzung die Nutzung überprüfen

Über diese Ressource

Dieser Leitfaden wurde entwickelt, um Therapeuten bei der Integration des visuellen Ablaufplan-Generators in die evidenzbasierte Arbeit mit visuellen Ablaufplänen zu unterstützen. Er richtet sich an qualifizierte Logopäden, Ergotherapeuten, Psychologen, Fachkräfte aus der Verhaltensförderung sowie weitere therapeutische Fachkräfte bzw. Assistenzkräfte, die unter entsprechender fachlicher Anleitung arbeiten.

Die Inhalte sollten stets an die individuellen Bedürfnisse der Klienten angepasst und unter Einbeziehung klinischer Überlegungen und professioneller Einschätzungen eingesetzt werden.

Der visuelle Ablaufplan-Generator ist ein eigenständiges Tool und bildet nicht die auf der Cognishine-Plattform verfügbaren Inhalte ab.